ENDOKRINOLOGIE

Hormone sind Botenstoffe, die von einer entsprechenden Drüse (z.B. Thyrosin in der Schilddrüse, Insulin in der Bauchspeicheldrüse usw.) produziert und zu Zielzellen gesendet werden, um im Körper etwas in Gang zu setzen.

 

Die Gesamtfunktion dieser hormonproduzierenden Drüsen und ihr zeitliches Zusammenspiel wird als "endokrines System" bezeichnet. Entsprechend wird die Lehre von den Drüsen mit innerer Sekretion (das Gegenteil von z.B. Schweissddrüsen) und ihren Hormonen "Endokrinologie" bezeichnet.

 

Die Endokrinologie befasst sich mit der Vorbeugung, Erkennung und Behandlung endokriner Erkrankungen, also Erkrankungen der hormonbildenden Drüsen, Tumoren oder Hormonproduktionsstellen anderenorts außerhalb einer Drüse (paraneoplastisch) sowie Stoffwechselleiden einschließlich des metabolischen Syndroms.


Zu den hormonbildenden Drüsen zählen u.a. die Bauchspeicheldrüse, die Schilddrüse, die Nebenschilddrüsen, die Nebennieren, die Hirnanhangsdrüse, die Eierstöcke und die Hoden.